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Granetalsperre in Goslar im Harz.

Granetalsperre in Goslar im Harz. © Julian Stratenschulte/Archiv

Wetter

Kaum Regen im Harz: Wasserstände der Talsperren fallen

Die anhaltende Trockenheit im Harz lässt die Wasserstände der Stauseen weiter sinken. Die sechs großen Stauseen in den Landkreisen Goslar und Osterode enthalten nach Angaben der Harzwasserwerke zusammen nur noch gut 79 Millionen Kubikmeter Wasser.

Bad Lauterberg. Das entspreche einem durchschnittlichen Füllungsgrad von rund 44 Prozent, sagte Sprecher Robert Schellhase am Dienstag. "Das ist deutlich weniger als normal um im diese Jahreszeit." Der langjährige Vergleichswert liege bei 66 Prozent.

An der Station Clausthal im Oberharz sei seit Mai nur gut halb so viel Regen gefallen wie in durchschnittlichen Jahren, sagte der Gewässerkundler der Harzwasserwerke, Frank Eggelsmann. Weil es auch in den Hochlagen seit Monaten zu wenig regnet, beträgt der Zulauf in die Stauseen von Oder, Söse, Ecker, Oker, Grane und Innerste derzeit nur noch gut 2000 Kubikmeter pro Stunde. Gleichzeitig geben die Talsperren rund 15 000 Kubikmeter Wasser ab. Hinzu komme wegen der hohen Temperaturen eine vergleichsweise starke Verdunstung.

Die Versorgung der Bevölkerung mit Frischwasser sehen die Harzwasserwerke trotzdem nicht gefährdet. "In den drei Trinkwasser-Talsperren Grane, Söse und Ecker beträgt der Füllungsrad derzeit noch 53 Prozent", sagte Eggelsmann. Das sei zwar der niedrigste September-Füllstand seit 1981. Es gebe aber derzeit noch keinen Anlass, etwa auf das Wässern von Gärten zu verzichten. Die Harzwasserwerke versorgen in Niedersachsen und Bremen rund zwei Millionen Menschen mit Trinkwasser.

dpa


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