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Brände

Kaufhaus-Brand im Mai in Bremen: Geschäftsführer verhaftet

Nach dem Brand in einem Bremer Textilkaufhaus im vergangenen Mai ist dessen Geschäftsführer festgenommen worden. Dem Mann werden nach einem Bericht der Zeitung "Weser-Kurier" Brandstiftung in besonders schweren Fall vorgeworfen.

Bremen. Die Staatsanwaltschaft bestätigte am Mittwoch auf Anfrage die Festnahme, die auf einem Haftbefehl basiere. Am Abend wurde der Verdächtige dem Haftrichter vorgeführt. Zudem wurde noch ein weiterer Mann festgenommen.

Am 6. Mai war in dem mehrstöckigen Haus am Bremer Wall ein Brand ausgebrochen, der sich auch auf Nachbargebäude ausgebreitet hatte. Der Schaden ging in die Millionen. Der Geschäftsführer hatte damals ausgesagt, er sei überfallen und eingesperrt worden. Er habe sich selbst befreit und die Aufzeichnung der Videoüberwachung gesichert.

Laut "Weser-Kurier" war der Geschäftsführer sechs Wochen nach der Tat bereits vorläufig festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft hielt ihn für dringend verdächtig und sprach von einer langen Indizienkette. Der Haftrichter ließ sich damals aber nicht überzeugen und setzte den Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß.

dpa


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