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Ein Blaulicht leuchtet.

Ein Blaulicht leuchtet. © Patrick Seeger/Archiv

Terrorismus

Jugendzentrum in Hannover von Polizei durchsucht

Die Polizei hat am Donnerstag ein Jugendzentrum in Hannover wegen des Verdachts der Unterstützung der PKK durchsucht. Hintergrund sei ein Beschluss des Amtsgerichts Lüneburg im Zusammenhang mit der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei, erklärte Sprecherin Angelika Klee von der zuständigen Staatsanwaltschaft Lüneburg.

Lüneburg. "Es geht um einen Verstoß gegen das Vereinsgesetz und den Verdacht der Unterstützung der PKK", sagte Klee, nachdem die "Neue Presse" und die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" über den Einsatz im Unabhängigen Jugendzentrum (UJZ) an der Kornstraße berichtet hatten.

Gegen 13.30 Uhr sei die kurz nach zehn Uhr begonnene Aktion beendet worden, sagte Polizeisprecher Holger Hilgenberg am Nachmittag. "Der Einsatz verlief friedlich, es gab keine Störungen", betonte er.

Es seien bis zu 100 Sympathisanten des Jugendzentrums vor Ort versammelt gewesen, sagte der Polizeisprecher. "Sie organisierten eine Spontanversammlung mit einem anschließenden Aufzug." Über die Zahl der eingesetzten Beamten wollte er keine Angaben machen. Die "Neue Presse" hatte in einem ersten Bericht von einer Groß-Razzia gesprochen.

dpa


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