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Niedersachsen Jüdischer Verbandschef warnt vor wachsendem Antisemitismus
Nachrichten Niedersachsen Jüdischer Verbandschef warnt vor wachsendem Antisemitismus
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12:53 29.03.2018
Der Chef des jüdischen Landesverbandes in Niedersachsen, Michael Fürst. Quelle: Jochen Lübke/Archiv
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Hannover

Diese Menschen hätten immer nur gehört, Israel und die Juden seien Feinde. "Der Staat ist jetzt aufgerufen, sich schnellstens um dieses Problem zu kümmern." Er stelle die Muslime aber nicht unter Generalverdacht, sagte Fürst. "Es gibt Antisemitismus unter den Muslimen, es gibt Antisemitismus unter den nicht-muslimischen Deutschen, unter Protestanten, unter Katholiken, unter Nicht-Gläubigen (...) Es gibt Antisemitismus überall."

Nach Ansicht von Fürst müssen sowohl die Bundes- als auch die Landespolitik mehr tun. Als Beispiel nannte er die Schulen. Es sei notwendig, bei Lehrern ein größeres Bewusstsein dafür zu schaffen, wo der Antisemitismus beginnt. "Der beginnt nicht da, wo - wie in Frankreich - eine Frau umgebracht wird. Der beginnt ganz unten, wenn die Kinder (...) - mit der falschen Erziehung aus dem Elternhaus - das in die Schulen mit hineinbringen." Anlass für die aktuelle Debatte ist der Fall an einer Berliner Grundschule, wo ein jüdisches Mädchen angibt, bedroht worden zu sein.

dpa

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