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Kriminalität

Jahre nach Mandys Verschwinden lässt Polizei nicht locker

Knapp acht Jahre nach dem Verschwinden der 18-jährigen Mandy aus Nienburg will die Polizei das bis heute ungeklärte Schicksal der jungen Frau nicht zu den Akten legen.

Nienburg/Celle. "Unser Ziel ist es nach wie vor, Mandy zu finden", erklärte der Nienburger Polizeidirektor Frank Kreykenbohm am Montag. Mandy verschwand im September 2008 nach einem Besuch bei ihrem Freund in Celle. Der junge Mann galt zwischenzeitlich als tatverdächtig und machte widersprüchliche Angaben, ihm konnte aber nichts nachgewiesen werden.

In den vergangenen Wochen sei die Polizei neuerlichen Hinweisen aus dem Landkreis Celle nachgegangen und habe Zeugen angehört, betonte Kreykenbohm. Den Vorwurf der Familie, nicht alles unternommen zu haben, wies er zurück. "Bis zum heutigen Tage sind wir allen sinnvollen Ermittlungsansätzen akribisch und mit hohem Aufwand nachgegangen und werden das auch weiterhin tun, solange der Verbleib von Mandy nicht geklärt ist", sagte der Polizeidirektor. "Sollten wir allerdings tatsächlich etwas übersehen haben, sind wir für jeden Hinweis dankbar."

Die Polizei hatte unter anderem mit speziellen Spürhunden, den sogenannten "Mantrailer"-Hunden, nach Mandy gesucht, in einem verdächtigen Wohnhaus den Fußboden aufgestemmt und ganze Waldareale durchsucht. Auch ein von der Familie beauftragter Privatdetektiv habe keine weiterführenden Ermittlungsansätze und Informationen liefern können, sagte Kreykenbohm.

dpa


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