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Jagd-Göttin in Lüneburg entwaffnet

Jagd-Göttin Diana ohne Pfeil und Bogen: Die Brunnenfigur auf dem Marktplatz vor dem historischen Rathaus in Lüneburg ist entwaffnet worden, und zwar nicht zum ersten Mal.

Lüneburg. Die Diebe hätten vermutlich während des Stadtfestes am vergangenen Wochenende zugeschlagen, sagte Stadtsprecherin Ann-Cathrin Behnck. "Das kommt leider immer wieder vor". Das sei ärgerlich für die Lüneburger und auch die Touristen, die sich die Skulptur anschauen wollen.

Die Stadt hatte bereits extra Ersatz-Sets anfertigen lassen, wie die Lüneburger "Landeszeitung" berichtete. Doch nun sind die Reserven aufgebraucht. "Wir werden erneut Pfeil und Bogen bestellen, auch wieder auf Vorrat", kündigte Behnck an. Ganz billig wird das nicht. "Die Kosten liegen jedes Mal im unteren vierstelligen Bereich", erklärte sie. "Strafanzeige ist gestellt."

Eine Figur der Jagd-Göttin soll seit dem 16. Jahrhundert auf dem Marktplatz stehen. Von der nach römischer Mythologie als Mondgöttin Luna Dargestellten wurde irrtümlich lange der Name der Stadt abgeleitet. Nicht immer beschränkten sich die Diebe dabei in Lüneburg auf Pfeil und Bogen. Im April 1970 wurde das Original der Figur komplett gestohlen, es tauchte nicht wieder auf. Im März 1972 wurde dann eine Nachbildung montiert.

dpa


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