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Niedersachsen Jäger wollen klare Regeln für Umgang mit dem Wolf
Nachrichten Niedersachsen Jäger wollen klare Regeln für Umgang mit dem Wolf
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07:56 13.06.2018
Zwei Wölfe stehen im Wildpark Eekholt im Gehege. Quelle: Carsten Rehder/Archiv
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Bremen

Es darf kein Tabu sei, verhaltensauffällige Wölfe oder auch Rudel zu töten", sagte DJV-Sprecher Torsten Reinwald der Deutschen Presse-Agentur vor dem am Donnerstagabend in Bremen beginnenden Bundesjägertag in Bremen.

2007 seien bundesweit noch etwa 100 Nutztiere von Wölfen verletzt oder getötet worden. 2016 sei erstmals die Grenze von 1000 Nutztieren überschritten worden. Es sei höchste Zeit, dass der Wolf in das Bundesjagdgesetz aufgenommen werden. "Es geht uns nicht um eine reguläre Bejagung. Aber wir müssen einen realistischen Umgang finden. Der Wolf ist kein Kuscheltier."

Auch der Bundesjägertag wird sich mit dem Thema befassen. Nach DJV-Angaben gibt es mittlerweile 600 bis 1000 Wölfe in Deutschland. Wölfe hätten 2017 auch vermehrt ausgewachsene Rinder getötet. Die ökologisch hochwertige Grünlandwirtschaft werde stark beeinträchtigt.

Für den Dachverband der Jäger sind Wölfe bereits verhaltensauffällig, wenn sie tagsüber mehrfach in Siedlungsnähe auftauchen oder es verstärkt zu Nahkontakten kommt. "Eine natürliche Scheu vor dem Menschen besitzt der Wolf nicht", warnte Reinwald. Zum Bundesjägertag werden am Donnerstag und Freitag rund 400 Teilnehmer in Bremen erwartet. Thema ist auch die Afrikanische Schweinepest.

dpa

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