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Israelischer Künstler thematisiert Holocaust

In Israel löste Roee Rosens Installation über die Liebe zwischen Adolf Hitler und Eva Braun einen Skandal aus. Jetzt ist eine neue Version von "Live and Die as Eva Braun" erstmals in Deutschland zu sehen.

Oldenburg. Das Oldenburger Edith-Russ-Haus zeigt von Freitag an Videoinstallationen, Zeichnungen, Bücher und Poster des israelischen Künstlers. Viele seiner provokativen Arbeiten setzten sich mit Antisemitismus und dem Holocaust auseinander, teilte das Museum am Mittwoch mit. Diese dunklen Themen konterkariere der Künstler mit tiefschwarzem Humor, der die politische Korrektheit bewusst verletze.

Der 1963 geborene Rosen ist Sohn eines Holocaust-Überlebenden. Sein Vater sprach jedoch nie mit ihm über das Erlebte. Seinen Sohn verfolgten die Bilder der möglichen Schrecken in Alpträumen. Auch in seinen Werke verwische die Grenze zwischen Realität und Fiktion, sagt Kuratorin Edit Molnár. In vielen seiner Arbeiten taucht Rosen selbst auf, verschleiert aber seine Identität, indem er mal als Mann, mal als Frau oder ganze Künstlergruppe erscheint.

dpa


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