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Kriminalität

Iraner mit israelischen Pässen bleiben am Flughafen hängen

Aufmerksame Bundespolizisten haben am Bremer Flughafen zwei Iraner mit gefälschten israelischen Pässen gestoppt. Die beiden 29 Jahre alten Männer mussten auf ihren gebuchten Flug nach London verzichten und wurden festgenommen, teilte die Bundespolizei am Montag mit.

Bremen. Bei den Passfälschungen habe es sich um ausgesprochen hochwertige Dokumente gehandelt, sagte Holger Jureczko von der Bundespolizei. "Die haben bestimmt 1000 Euro oder mehr gekostet." Woher die beiden Iraner kamen, ist noch unklar. Die Beamten gehen von einem Versuch des Schleusens gegen einen hohen Betrag aus. Die Ermittlungen werden fortgesetzt.

Die 29-Jährigen wurden bereits am vergangenen Freitag an ihrem Abflug gehindert. Um ihre Identität zu verschleiern und möglichst "westlich" zu wirken, hatten die Männer vor der Passkontrolle so viel dem Alkohol getrunken, dass sie erst nach einer Ausnüchterung vernommen werden konnten. Dann gaben sie ihre Herkunft preis und stellten Asylanträge. Wären die falschen Pässe erst bei der Einreise in Großbritannien aufgeflogen, wären die Männer nach Angaben der Bundespolizei mit der nächsten Flugzeug nach Bremen zurückgekommen.

dpa


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