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Ein Zelt dient Bewohnern der Landesaufnahmebehörde als Unterkunft.

Ein Zelt dient Bewohnern der Landesaufnahmebehörde als Unterkunft. © Friso Gentsch/dpa/Archiv

Migration

Integration muss schon mit Erstaufnahme beginnen

Wegen der derzeit sinkenden Flüchtlingszahlen in den Erstaufnahmeeinrichtungen können die Lager bessere Integrationsangebote bieten. Obwohl Kinder in Erstaufnahmelagern nicht der Schulpflicht unterliegen, biete in Bramsche-Hesepe die örtliche Grundschule Sprachlernklassen an, sagte der kommissarische Leiter des Lagers, Klaus Dierker, am Dienstag bei einer Tagung von Universität und Polizeidirektion in Osnabrück.

Osnabrück. "Die Kinder lernen mit großer Begeisterung die Sprache", sagte er.

Den Flüchtlingen würden auch Beratungsangebote zur ersten Orientierung in Deutschland angeboten. Zusammen mit der Agentur für Arbeit werde zudem die berufliche Qualifikation der Menschen erfasst. "Wir müssen schon bei der Erstaufnahme mit der Integration beginnen", sagte Dierker.

Im vergangenen Sommer waren die Erstaufnahmelager des Landes hoffnungslos überfüllt. In der Spitze waren beispielsweise in Bramsche bis zu 6000 Menschen untergebracht. Wegen der Enge und Überbelegung sei es zu zahlreichen Konflikten gekommen. Die Lage habe sich inzwischen deutlich entspannt, auch weil die Kommunen die Erstaufnahmeeinrichtungen entlasten, sagte Dierker.

dpa


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