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Wissenschaft

Instituts-Betriebsrat besorgt um Arbeitsplätze

Der Betriebsrat des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (Nifbe) in Osnabrück sorgt sich um die Arbeitsplätze der Mitarbeiter.

Osnabrück/Hannover. Keiner der wissenschaftlichen Mitarbeiter habe momentan eine Klarheit darüber, wie es für ihn oder sie persönlich weitergehen könne, heißt es in einem am Freitag veröffentlichten offenen Brief an Niedersachsens Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić (Grüne), den Osnabrücker Universitätspräsidenten Wolfgang Lücke und Institutsdirektorin Renate Zimmer. In der vergangenen Woche hatte sich Heinen-Kljajić mit dem Nifbe auf Eckpunkte einer Neuorganisation verständigt. Unter anderem soll der Bereich Forschung in die Universität Osnabrück verlagert werden.

Die Beschäftigten kritisierten unter anderem, dass durch die Verlagerung der Forschung in die Universität die Nifbe-Forschung ihre bisherige Praxisnähe und Transferausrichtung zu verlieren drohe. Zudem seien zahlreiche Fragen bezüglich der Arbeitsplätze beim Übergang auf die Hochschule noch nicht geklärt.

Das Nifbe war 2007 von der damaligen schwarz-gelben Landesregierung gegründet worden und soll Forschung und praktische Arbeit in den frühkindlichen Einrichtungen des Landes interdisziplinär vernetzen. Die Einrichtung hat sich in den vergangenen Jahren deutschlandweit einen hervorragenden Ruf erworben. Die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen (WKN) hatte allerdings Änderungen der komplexen Organisationsstruktur angemahnt.

dpa


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