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Bremens Innensenator Ulrich Mäurer.

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer. © Carmen Jaspersen/Archiv

Steuern

Innensenator Mäurer will Wettbürosteuer für Bremen

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) hat sich für eine Wettbürosteuer nach Vorbild der nordrhein-westfälischen Stadt Hagen ausgesprochen. Dort müssen die Betreiber von Geschäften, in denen Pferde- und Sportwetten nicht nur vermittelt, sondern auch zum Mitverfolgen präsentiert werden, eine flächenbezogene Steuer zahlen.

Bremen. Büros, die lediglich Wettscheine annehmen, sollen ausgenommen bleiben. "Wettsucht vernichtet Existenzen und muss entschieden bekämpft werden", teilte Mäurer am Mittwoch mit. In Bremen und Bremerhaven könnten jährliche Steuereinnahmen im sechsstelligen Bereich (zwischen 100 000 und einer Million Euro) erzielt werden.

Da es sich um rechtliches Neuland handele, habe er sich mit Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne) darauf verständigt, die weitere rechtliche Entwicklung in Nordrhein-Westfalen zu beobachten und eine Regelung für Bremen zu prüfen, teilte Mäurer mit. Dem Senat seien 29 größere Sportwettbüros in der Stadt Bremen bekannt. Außerdem gebe es etwa 30 Internetcafés oder Teestuben mit Wettautomaten. In Bremerhaven seien 10 Wettvermittlungsstellen bekannt.

dpa


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