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Guido Brune steht im Innenhof des neuen Gebäudes der Bremer Landesbank (BLB).

Guido Brune steht im Innenhof des neuen Gebäudes der Bremer Landesbank (BLB). © Carmen Jaspersen

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Im Zeit- und Kostenrahmen: Neubau der Bremer Landesbank

Die in Schieflage geratene Bremer Landesbank (BLB) hat nach dreieinhalb Jahren Bauzeit ihren neu errichteten Stammsitz eröffnet und ist dabei im Zeit- und Kostenrahmen geblieben.

Bremen. "Wir werden etwas unter 50 Millionen Euro bleiben. Die Kosten liegen damit unter 2000 Euro je Quadratmeter", sagte BLB-Vertriebsvorstand Guido Brune, der am Montag die ersten Kunden persönlich begrüßte.

In dem siebengeschossigen Gebäude, das mit einer handgemauerten Backsteinfassade versehen wurde, sind bereits 350 Mitarbeiter eingezogen. "Alle haben Büros mit Fenster", sagte Brune. Auch das Handelszentrum der Bank befindet sich am Domshof. Ausgelegt ist das vom Londoner Büro Caruso St. John Architects entworfene Gebäude für 500 Mitarbeiter.

"Wir eröffnen unseren Neubau in unruhigen Zeiten. Er ist unser Bekenntnis zu diesem Standort", hatte Brune Ende voriger Woche mit Blick auf die Diskussion um die BLB gesagt. Die Bank ist wegen fauler Schiffskredite in Schieflage geraten. Für 2016 wird aufgrund von Wertberichtigungen ein Fehlbetrag von mehreren hundert Millionen Euro erwartet. Möglicherweise geht die BLB, an der Bremen mit rund 41 Prozent beteiligt ist, an den Hauptgesellschafter, die niedersächsische NordLB.

dpa


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