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Ausbildung

IHK-Umfrage: Mangel an geeigneten Kandidaten nimmt zu

Der Auszubildenden-Mangel in Niedersachsen verschärft sich. Fast jeder dritte Betrieb im Land kann nach einer aktuellen Umfrage der IHK Niedersachsen nicht alle angebotenen Lehrstellen besetzen.

Hannover. Im Jahresvergleich stieg die Zahl der betroffenen Unternehmen um drei Prozentpunkte auf nun 32 Prozent, hieß es am Mittwoch in Hannover.

Während Banken und Versicherungen noch relativ erfolgreich bei der Bewerbersuche waren, gingen in der Gastronomie 59 Prozent der Betriebe leer aus. Hauptgrund sei, dass es zu wenig geeignete Bewerber gebe. Viele Betriebe klagen zudem über unklare Berufsvorstellungen der Kandidaten.

Die Unternehmen reagieren auf den Mangel vor allem mit einer Ausweitung von Praktikumsplätzen, einer gezielteren Rekrutierung - etwa von Studienabbrechern - oder zahlreichen Vergünstigungen wie etwa mehr Urlaubstagen für die Auszubildenden.

Die Integration von Flüchtlingen in den Ausbildungsmarkt verläuft angesichts mangelnder sprachlicher, fachlicher oder persönlicher Kompetenzen bisher eher schleppend. Nach der Umfrage werden momentan nur in sechs von hundert befragten Betrieben Flüchtlinge ausgebildet. Vorreiter sind dabei die Gastronomie, das Baugewerbe und die Logistikunternehmen im Lande.

Die Berufsschule steht nach der Umfrage bei den Unternehmern hoch im Kurs. Wenn es etwa um die Einschätzung von Kompetenzen geht, vertrauen 85 Prozent der Befragten einem Abschluss dieser Bildungseinrichtung. Zum Vergleich: Einem Hochschulabschluss bringen demnach nur 61 Prozent der Befragten ähnliches Vertrauen entgegen.

dpa


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