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Niedersachsen IG Metall will für Marineschiffbau kämpfen: Krisentreffen
Nachrichten Niedersachsen IG Metall will für Marineschiffbau kämpfen: Krisentreffen
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14:03 02.03.2018
Eine Fahne der Gewerkschaft IG-Metall weht im Wind. Quelle: Daniel Bockwoldt/Archiv
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Hamburg

"Das Verteidigungsministerium nimmt das Aus des deutschen Marineschiffbaus billigend in Kauf", sagte Bezirksleiter Meinhard Geiken am Freitag in Hamburg. "Um den Überwasserschiffbau als Schlüsseltechnologie zu erhalten, muss das Vergabeverfahren auf neue Füße gestellt werden."

Die Betriebsräte der Marinewerften und ihrer Zulieferer kommen am 14. März zu einen Krisentreffen zusammen, um über die Lage zu beraten. Es seien dringend Gespräche mit der Verteidigungsministerin und dem neuen Wirtschaftsminister nötig, sobald die neue Bundesregierung stehe.

Das Konsortium hatte am Vortag den Ausschluss aus dem Wettbewerb um den Bau des MKS 180 bestätigt. Im Rennen verblieben sind die beiden Werften German Naval Yards (GNY) und die niederländische Damen Shipyards. Rund 3,5 Milliarden Euro will die Bundesregierung für vier Schiffe ausgeben. Für zwei weitere soll es eine Kaufoption geben.

Das Projekt MKS 180 ist eines der größten Rüstungsprojekte der Bundeswehr. Damit will das Verteidigungsministerium ein völlig neuartiges Mehrzweckkampfschiff anschaffen. Die modular aufgebauten Schiffe sollen Angriffe unter Wasser, auf dem Wasser und in der Luft abwehren können. Sie sollen länger vor Ort bleiben können als die Fregatten, die aktuell im Einsatz sind.

dpa

Sogenannten Gaffern soll es verboten werden, tote Unfallopfer zu fotografieren. Der Bundesrat in Berlin hat am Freitag einem entsprechenden Gesetzentwurf zugestimmt, teilte das Justizministerium Mecklenburg-Vorpommerns mit.

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