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IG Metall: China-Billigstahl gefährdet Stahlwerk Bremen

Die IG Metall, der Betriebsrat und die Unternehmensführung des Arcelor Mittal Stahlwerkes Bremen sehen den Standort durch den Billig-Stahl aus China zunehmend in Bedrängnis.

Bremen. "Es handelt sich hier nicht um eine Beschäftigungs- oder Produktionskrise, sondern um eine Marktkrise", sagte Ute Buggeln, Geschäftsführerin der IG Metall Bremen am Donnerstag. Schuld seien die Dumpingpreise des chinesischen Stahls, der subventioniert werde. Das 3500 Mitarbeiter zählende Werk Arcelor Mittal Bremen schreibt jährlich Verluste.

Der Betriebsrat verwies auf den "dramatischen" Verfall des Preises beim Stahlprodukt Warmbreitband, der in nur sechs Monaten um 100 Euro pro Tonne und damit um fast 30 Prozent eingebrochen sei. Niemand rede in Bremen von Personalabbau, so Betriebsratschef Klaus Hering. Dennoch werde man mit dem Vorstand darüber verhandeln, was die Belegschaft beitragen könne, wenn die Marktsituation sich weiter verschärfe. Dringend notwendig seien endlich faire Wettbewerbsbedingungen auf dem Stahlmarkt.

dpa


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