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Der IG-Metall-Bundesvorsitzende Jörg Hofmann.

Der IG-Metall-Bundesvorsitzende Jörg Hofmann. © Holger Hollemann/Archiv

Geschichte

IG-Metall-Chef fordert sichtbare Zeichen gegen Fremdenhass

IG-Metall-Chef Jörg Hofmann hat am Jahrestag der Befreiung der Stadt Salzgitter im Zweiten Weltkrieg sichtbare und wirksame Zeichen gegen Ausgrenzung und Fremdenhass gefordert.

Salzgitter. "Es liegt auch an uns - ich betone, an jedem von uns -, die bereichernde Wirkung ethnischer, kultureller und religiöser Vielfalt zu demonstrieren", sagte er am Dienstag auf dem ehemaligen Appellplatz des Konzentrationslagers Drütte in Salzgitter. Viele Menschen trieben Zukunftsängste um - vor allem die Furcht vor dem sozialen Abstieg. Berechtigte Wut, Ängste und das Ohnmachtsgefühl dieser Menschen müssten ernst genommen werden: "Ich sage aber auch ganz klar: Es gibt eindeutige Grenzen", sagte er.

Hasan Cakir, Betriebsratschef der Salzgitter Flachstahl GmbH, kündigte an, dass sich die Arbeitnehmervertretung mit dem Salzgitter-Konzernvorstand über die Erweiterung der KZ-Gedenkstätte verständigt habe. Für die Neugestaltung der Dauerausstellung solle zudem ein Aktenfund ausgewertet werden - dabei geht es um Personaldaten von über 120 ehemaligen SS-Angehörigen, die im KZ zur Bewachung eingesetzt waren.

dpa


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