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IG Metall: Belegschaft zahlt nicht für VW-Krise

Im Skandal um manipulierte Abgaswerte bei Volkswagen wehrt sich die IG Metall gegen negative Folgen für die Belegschaft. Die Vorgänge beim größten deutschen Autohersteller bedeuteten einen "unendlichen Schaden" für das Produkt, das Unternehmen und den Standort Deutschland, sagte Gewerkschaftschef Detlef Wetzel am Montagabend in Frankfurt.

Frankfurt/Wolfsburg. Er vergleiche den Skandal aus nationaler Sicht mit der Finanzkrise 2008/2009.

Es sei klar, dass die Arbeitnehmer nicht dafür verantwortlich seien. "Mitbestimmung ist dafür da, dass die Arbeitnehmer nun nicht die Folgen dieser Krise tragen müssen", sagte der Gewerkschafter. Es gelte erneut der Satz: "Wir zahlen nicht für eure Krise."

Der Skandal hat aus Sicht der IG Metall auch nichts mit der besonders ausgeprägten Mitbestimmung bei Volkswagen zu tun. "Die Mitbestimmung bezieht sich nicht auf die Frage, welche Komponenten in einen Motor eingebaut werden", sagte Wetzel. Die Verantwortlichen müssten gefunden und persönlich zur Verantwortung gezogen werden. Das sei Aufgabe der Staatsanwaltschaft.

dpa


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