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Niedersachsen IG BCE zurrt Forderung fest: Auftakt in Rheinland-Pfalz
Nachrichten Niedersachsen IG BCE zurrt Forderung fest: Auftakt in Rheinland-Pfalz
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13:33 14.06.2018
Das Logo der IG BCE. Quelle: Patrick Pleul/Archiv
Hannover/Gladbeck

Zudem will die Gewerkschaft ein stärkeres Mitspracherecht der Arbeitnehmer bei flexiblen Arbeitszeiten durchsetzen.

Die zunächst nach neun Regionen getrennten Tarifverhandlungen beginnen am kommenden Mittwoch (20. Juni) in Rheinland-Pfalz, dann folgen Nordrhein-Westfallen und Hessen. Auf Bundesebene kommen IG BCE und Chemie-Arbeitgeber erstmals am 5. September in Hannover zusammen.

Die chemische Industrie strotze vor Kraft und habe die Anlagen auf Rekordniveau ausgelastet, erklärte Verhandlungsführer Ralf Sikorski. Mit der kräftigen Anhebung des Urlaubsgeldes wolle man ein soziales Zeichen setzen, weil davon die Beschäftigten in den unteren Entgeltgruppen überproportional profitierten.

Die Arbeitgeber warfen der Gewerkschaft vor, eine höhere Forderung als in anderen Branchen zu verlangen, obwohl sich die wirtschaftliche Dynamik bereits abschwäche und die Gefahren für die Konjunktur offensichtlich seien. Verhandlungsführer Georg Müller brachte eine Einmalzahlung für die jüngste Sonderkonjunktur ins Spiel. "Dann sind wir besser aufgestellt, sobald der Weg wieder steiniger wird." Der Tarifabschluss müsse für die Unternehmen auch dann noch tragbar sein, wenn die Geschäfte wieder schlechter laufen.

Neben der sechsprozentigen Entgelterhöhung bei 12 Monaten Laufzeit fordert die IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) eine Anhebung des Urlaubsgelds von derzeit 20,45 Euro auf 40 Euro pro Urlaubstag für Vollzeitbeschäftigte. Für Auszubildende soll das komplette Urlaubsgeld von heute 449,94 Euro auf 900 Euro jährlich steigen.

dpa

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