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Die Tochter im Hungertod-Prozess will kaum zu Hause gewesen sein.

Die Tochter im Hungertod-Prozess will kaum zu Hause gewesen sein. © Carmen Jaspersen/Archiv

Prozesse

Hungertod-Prozess: Tochter will kaum zu Hause gewesen sein

Im Prozess um den qualvollen Hungertod einer 49-Jährigen hat deren Tochter vor dem Verdener Landgericht ausgesagt. Sie ist zusammen mit ihrem Vater wegen Mordes durch Unterlassen angeklagt.

Verden. Die 18-Jährige erklärte am Mittwoch nach Angaben einer Gerichtssprecherin, sie sei in den Wochen vor dem Tod der Mutter kaum zu Hause gewesen. Sie habe hauptsächlich bei Freunden oder ihrer Oma übernachtet. Sie habe kaum mit der Mutter gesprochen, die schon länger nur auf dem Sofa gelegen habe. Am Morgen vor dem Tod der 49-Jährigen habe sie ihr noch einen Toast gemacht.

Die alkoholkranke Frau soll sich Ende Januar bei einem Sturz in der Wohnung der Familie in Thedinghausen die Hüfte gebrochen haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann und der Tochter vor, sie hilflos auf dem Sofa liegenlassen und nicht ausreichend mit Essen und Trinken versorgt zu haben. Die Frau soll über Wochen hinweg langsam verhungert und verdurstet sein.

dpa


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