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Gedenkstätten

Holocaust-Gedenkstätte und Niedersachsen kooperieren

Niedersachsen baut seine Zusammenarbeit mit der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Israel aus. Eine entsprechende Absichtserklärung wird Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) am Donnerstag (26. Mai) gemeinsam mit Vertretern der Gedenkstätte aus Jerusalem in Hannover unterzeichnen.

Hannover. Ein Ziel sind gemeinsame Lehrerfortbildungen. Außerdem wollen sich beide Partner über ihre Konzepte zur Vermittlung der Geschichte des Holocausts und anderer NS-Verbrechen austauschen. Auch regelmäßige Treffen zwischen dem Kultusministerium und Yad Vashem sind geplant.

"Der Holocaust als dunkelstes Kapitel der deutschen Geschichte darf niemals vergessen werden", sagte Heiligenstadt. Die Behandlung des Themas in den Schulen sei dafür unerlässlich. "Eine vertiefte Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Yad Vashem bietet hierfür große Chancen", erklärte die Ministerin.

Grundlage für die niedersächsische Vereinbarung ist eine Erklärung zur länderübergreifenden Zusammenarbeit, die 2013 von der Kultusministerkonferenz und Yad Vashem unterzeichnet wurde. Die 16 Bundesländer schließen jetzt nach und nach eigene Vereinbarungen ab. Wie die Staatskanzlei mitteilte, gab es über die Gedenkstätte Bergen-Belsen in Niedersachsen bereits seit Ende der 80er Jahre eine enge Zusammenarbeit mit Yad Vashem. Dies gilt sowohl für die Sammlung von Augenzeugenberichten als auch für gemeinsame Lehrerfortbildungen.

dpa


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