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Hochzeitsgag: Männer müssen für Polizeieinsatz nicht zahlen

Ein spektakulär schiefgelaufener Hochzeitsgag bleibt für vier Männer aus dem Ammerland folgenlos. Das Quartett wollte am Wochenende in der kleinen Gemeinde Apen eigentlich nach altem Brauch nur eine Braut entführen.

Oldenburg. Dafür hatten sich die Männer mit Sturmhauben maskiert, waren mit Blaulicht auf ihrem Auto unterwegs und hatten täuschend echt aussehende Waffen dabei. Eine verängstigte Anwohnerin hatte daraufhin die Polizei gerufen, die mit zehn Streifenwagen und sogar mit einem Hubschrauber ausrückte. Die Beamten konnten dann aber schnell Entwarnung geben.

Die Kosten für den Einsatz will die Polizei den Männern nun doch nicht in Rechnung stellen, wie sie am Mittwoch in Oldenburg mitteilte. Das Quartett habe sich sehr kooperativ gezeigt und sich sofort entschuldigt, sagte ein Polizeisprecher in Oldenburg. Außerdem hätten die Männer auch diverse Anwohner vorab informiert und eingeweiht - nur die besorgte Anruferin nicht.

dpa


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