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Hinweise auf Tierquälerei beim Duhner Wattrennen

Ein von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebenes Gutachten hat Hinweise auf mögliche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz beim Duhner Wattrennen 2014 ergeben.

Stade. Das bestätigte der Sprecher der Stader Staatsanwaltschaft Kai Thomas Breas am Dienstagabend. Die "Nordsee-Zeitung" hatte zuvor über den Eingang des Gutachtens berichtet. Laut Breas sollen die Ermittlungen gegen die Pferdehalter fortgesetzt werden. Der Tatverdacht richte sich aber nicht gegen die Veranstalter.

Die Tierrechtsorganisation PETA hatte im Sommer 2015 die Veranstalter des Traditionsrennens in Cuxhaven-Duhnen angezeigt. Die Staatsanwaltschaft gab daraufhin beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) ein Gutachten in Auftrag. Auf von PETA vorgelegten Fotos sind laut "Nordsee-Zeitung" unter anderem Pferde mit festgebundener Zunge und mit Ohrenstöpseln zu sehen. Dies ist in Niedersachsen seit 1998 verboten.

Die Tierschutzaktivisten schreiben auf ihrer Internetseite, dass die Pferde in mehreren Trab- und Galopprennen mit scharfer Zäumung, tierschutzwidrigen Gebissen, Riemen und Peitschenschlägen gefügig gemacht worden sein. "Unter Gewaltanwendung werden sie zu Höchstleistungen gezwungen. Viele Tiere erleiden dabei große Schmerzen", kritisierte PETA.

dpa


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