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Kriminalität

Hildesheimer Messer-Angreifer soll dauerhaft in Psychiatrie

Zwei Monate nach der Messer-Attacke auf einen Richter in Hildesheim strebt die Staatsanwaltschaft an, den 20 Jahre alten mutmaßlichen Täter dauerhaft in der Psychiatrie unterzubringen.

Hildesheim. Der junge Mann soll dem 60-jährigen Juristen Mitte April auf der Straße einen Zierdolch in den Rücken gerammt haben und dann geflüchtet sein. Der Richter konnte noch selbst Hilfe herbeitelefonieren.

 Wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte, beantragte sie ein Sicherungsverfahren beim Landgericht. Sprecherin Christina Pannek teilte mit, die Tat werde als versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung gewertet.

 Der 20-Jährige ist nach einem ersten Gutachten psychisch krank und damit mutmaßlich schuldunfähig. Derzeit sei er bereits in einer Psychiatrie, sagte Pannek. Sie geht davon aus, dass der junge Mann und das Opfer sich nicht kannten, sondern dass der Richter schlicht "zur falschen Zeit am falschen Ort" war.

dpa


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