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Fahndung

Hildesheim: Erste Spur nach Messer-Angriff auf Richter

Nach der rätselhaften Messerattacke auf einen Richter in Hildesheim hat die Polizei eine erste heiße Spur. Eine Zeugin habe in der Nähe des Tatortes einen verdächtigen Mann gesehen, der sich hinter Schutzplanken bewegte und sich zu verstecken versuchte, teilte die Mordkommission am Freitag mit.

Hildesheim. Die Personenbeschreibung decke sich weitgehend mit der Beschreibung, die der überfallene Richter vom Täter gemacht habe. Danach ist der Verdächtige 15 bis 25 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß und schlank. Er habe volle schwarze, lockige Haare. Die Zeugin beschrieb das Aussehen des Mannes als "südosteuropäisch". Er trug eine schwarze Kapuzenjacke und eine schwarze Hose. Der Strafrichter war am Dienstag ohne erkennbaren Grund von einem Mann überfallen worden.

Der Täter hatte dem 60-Jährigen ein Messer mit einer 20 Zentimeter langen Klinge von hinten in den Rücken gerammt, während der Jurist mit dem Fahrrad auf dem Heimweg in seinen Wohnort bei Hildesheim war. Der Richter befinde sich weiterhin auf der Intensivstation, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hildesheim, Christina Pannek. Es gehe ihm inzwischen aber "etwas besser". Bei dem Überfall war das Messer im Rücken des Juristen stecken geblieben. Er musste mit einer Notoperation gerettet werden.


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