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Madjid Mohit.

Madjid Mohit. © Ingo Wagner

Auszeichnungen

Hermann-Kesten-Preis an Verleger Madjid Mohit überreicht

Für seinen Einsatz für Exil-Autoren hat der Bremer Verleger Madjid Mohit den Hermann-Kesten-Preis bekommen. Der 54-Jährige erhielt die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung der Schriftstellervereinigung PEN-Zentrum Deutschland am Mittwochabend in den Kammerspielen des Staatstheaters Darmstadt.

Darmstadt/Bremen. Mohit (Sujet-Verlag/Bremen) leiste eine "kontinuierliche und beeindruckende Arbeit für Autoren, die nicht in ihrem Heimatland leben", hatte PEN die Entscheidung begründet. In seiner Arbeit nehme die iranische Exilliteratur einen breiten Raum ein. Er stamme aus einer iranischen Verleger-Familie und sei 1990 als politischer Flüchtling nach Deutschland gekommen.

In seiner vorab verbreiteten Rede ging Mohit auf die Flüchtlingssituation ein. Wichtig sei Geduld, "die viele Menschen, die aus Syrien, Eritrea und anderen Ländern momentan hierher kommen, unbedingt brauchen". Er selbst habe zwei Jahre auf die Anerkennung seines Asylantrages warten müssen.

Benannt ist der Preis nach dem früheren PEN-Ehrenpräsidenten Hermann Kesten (1900-1996). Das PEN-Zentrum Deutschland stiftet eine Medaille, das hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst das Preisgeld. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Günter Grass, Anna Politkowskaja und Liu Xiaobo. Die Abkürzung PEN steht für Poets, Essayists, Novelists.

dpa


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