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Schacht Konrad.

Schacht Konrad. © Ole Spata/Archiv

Atom

Hendricks: Erweiterung von Schacht Konrad nicht ausgeschlossen

Die Erweiterung des Atommüll-Endlagers Schacht Konrad ist doch noch nicht endgültig vom Tisch. Das sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) am Dienstag in Salzgitter.

Salzgitter. Die Ministerin widersprach damit dem Präsidenten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Wolfram König. Dieser hatte erst am Montag erklärt, dass eine Erweiterung nicht mehr in der Diskussion sei.

"Ich kann es zum jetzigen Zeitpunkt nicht hundertprozentig ausschließen", sagte die Ministerin bei einem Besuch in Salzgitter. Sie halte es aber für äußerst unwahrscheinlich, dass das Endlager größer werde als bislang genehmigt. Geplant ist, dort 303 000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktiven Abfälle zu lagern. "Es könnte auch einen weiteren Standort geben, an einer ganz anderen Stelle", sagte Hendricks.

Die Ministerin war nach Salzgitter gekommen, um sich über den Fortschritt beim Bau des umstrittenen Endlagers zu informieren. Ihr Besuch wurde begleitet von Protesten von Atomkraftgegnern, die erreichen wollen, dass das Lager nicht in Betrieb genommen wird.

Im Schacht sollen ab 2022 95 Prozent der deutschen Atomabfälle gelagert werden, nämlich die schwach- und mittelradioaktiven. Für die restlichen hoch radioaktiven Abfälle soll bis 2031 ein anderes Endlager gefunden werden.

dpa


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