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Frauke Heiligenstadt (SPD) spricht während eines Interviews.

Frauke Heiligenstadt (SPD) spricht während eines Interviews. © Holger Hollemann/Archiv

Schulen

Heiligenstadt: Baldige Digitalisierung an Schulen in Gefahr

Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) sieht die baldige Digitalisierung an den Schulen des Landes in Gefahr. "Wir brauchen die Unterstützung des Bundes", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

Hannover. Sie könne nur hoffen, dass der Bund die von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) angekündigten fünf Milliarden Euro für die Länder auch zur Verfügung stelle. Es sei eine große Enttäuschung, dass es derzeit keine Perspektive gebe, ob und wann das Geld komme.

Niedersachsen rechnete bislang mit rund 500 Millionen Euro aus dem "Digitalpakt". Heiligenstadt zufolge sollte der Großteil des Geldes für die digitale Infrastruktur an den Schulen, etwa für den Breitbandausbau und eine WLAN-Ausstattung ausgegeben werden. "Wir sehen uns als Land momentan nicht in der Lage, diese dringend notwendigen Investitionen über eigene Landesmittel entsprechend zu fördern", sagte Heiligenstadt. Im Oktober hatte Wanka ein fünf Milliarden Euro schweres Programm für die Jahre 2018 bis 2022 angekündigt. Da das Geld bislang nicht im Bundeshaushalt eingeplant ist, haben viele Länder die Sorge, dass es nicht kommen wird.

dpa


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