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Harz-Talsperren deutlich leerer als üblich

Die sechs Talsperren im Westharz sind derzeit deutlich leerer als sonst um diese Jahreszeit, weil es in den vergangenen Monaten nur wenig geregnet hat. Im Mai und Juni gab es etwa 30 Prozent weniger Niederschlag als üblich, sagte der Sprecher der Harzwasserwerke, Henry Bodnar.

Goslar. Das Unternehmen beliefert in Niedersachsen und Bremen rund zwei Millionen Menschen mit Trinkwasser.

In den sechs Stauseen befinden sich derzeit nur noch rund 114 Millionen Kubikmeter Wasser, etwa zehn Prozentpunkte weniger als im langjährigen Mittel. In der Okertalsperre zum Beispiel ist der Füllungsgrad seit April von 84 auf 51 Prozent gesunken. Die Talsperre ist der größte Stausee des Westharzes. Der Füllungsgrad aller Talsperren beträgt im Schnitt aktuell 63 Prozent.

"Im Prinzip gehört der Harz zu den regenreichsten Gegenden Deutschlands", sagt Bodnar. Es gebe aber immer wieder Phasen, in denen über Monate relativ wenig Regen falle. Derzeit sehe es nicht so aus, als ob sich an der aktuellen Trockenphase viel ändern werde. Die Harzwasserwerke erwarten weiter sinkende Wasserstände in den Stauseen, die jüngsten Regenschauer hätten daran nicht viel geändert. Der Wasservorrat in den Stauseen verringerte sich zuletzt pro Tag um etwa 500 000 Kubikmeter. "Davon gehen alleine 50 000 Kubikmeter durch Verdunstung verloren", sagte Bodnar.

Für die Verbraucher haben die Harzwasserwerke trotz der aktuellen Situation aber beruhigende Nachrichten: Die Vorräte reichten aus, um die Trinkwasserversorgung über Monate aufrecht zu erhalten, auch wenn es nicht regne, sagte Bodnar.

dpa


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