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Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer beendet die Förderung von "HannoverGen".

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Schulprojekt

HannoverGen: Meyer bleibt hart

Kein Geld mehr für Gentechnik-Experimente an Schulen. Der niedersächsische Agrarminister Christian Meyer verlängert den Vertrag mit dem umstrittenen "HannoverGen"-Projekt nicht.

Hannover. „Wir werden den Vertrag wie geplant zum Sommer auslaufen lassen“, sagte der Grünen-Politiker in Hannover.

Das Landwirtschaftsministerium hatte das umstrittene Projekt, bei dem Schüler an vier Schulen in Hannover in Laborexperimenten an Gentechnik herangeführt wurden, zuletzt finanziert. „HannoverGen“ sei vom damaligen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) ins Leben gerufen worden, um für mehr Akzeptanz für Gentechnik in der Landwirtschaft zu werben, so Meyer. „Es wird nicht als Projekt ,HannoverGen‘ weitergeführt. Nicht mit dieser Rolle und nicht mit dem Projektnehmer von der Universität Hannover“, unterstrich der Grüne. Darüber hinaus sei es Aufgabe des Kultusministeriums, mit dem Schulträger über die Weiternutzung der Labore zu reden. „Ich gehe davon aus, dass es eine Weiternutzung geben wird - aber dann für alle Bereiche des Biologieunterrichts, nicht mehr mit dem Schwerpunkt Agrar-Gentechnik.“

Die Opposition im Landtag hatte das Aus für das Schulprojekt scharf kritisiert. MeyersKoalitionspartner SPD hatte Gesprächsbereitschaft über eine Fortführung der Experimente signalisiert.


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