Navigation:
Handy-Spürhund.

Handy-Spürhund. © Matthias Hiekel/Archiv

Kriminalität

Handy-Spürhunde im Gefängnis haben sich bewährt

Speziell trainierte Hunde sollen weiterhin in niedersächsischen Gefängnissen illegal eingeschmuggelte Handys aufspüren. "Der Einsatz hat sich bewährt und wird weiter ausgebaut", sagte der Sprecher des Justizministeriums in Hannover, Marco Hartrich.

Hannover. Derzeit seien zwei Handy-Spürhunde im Justizvollzug im Einsatz. Sie waren ursprünglich Rauschgiftspürhunde und wurden Anfang 2014 auf das Erschnüffeln von Mobiltelefonen konditioniert. In Gefängniszellen ist der Handy-Besitz verboten.

Häftlinge schmuggeln unterschiedlichste Gegenstände in die niedersächsischen Anstalten ein. Hinter Gitter gefunden wurden neben Handys auch Pfeifen, Alkohol, rezeptpflichtige Medikamente, Drogen, Tattoo-Geräte oder Bargeld. Messer, Klingen, Schlagringe, Baseballschläger und selbst gebaute Werkzeuge fanden Beamten ebenfalls bei Durchsuchungen. Im Jahr 2013 zählte das Justizministerium 357 Sicherstellungen von Betäubungsmitteln, für 2014 gibt es dem Sprecher zufolge keine landesweite Statistik.

Die Zahl der tätlichen Angriffe auf Wärter sank 2013 im Vergleich zum Vorjahr von 20 auf 12. Im vergangenen Jahr gab es 13 Attacken.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was halten Sie von einem Rauchverbot im Auto?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie