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Prozesse

Haftstrafe nach Schüssen auf ehemaligen Mitarbeiter

Das Osnabrücker Landgericht hat am Montag einen Bauunternehmer wegen gefährlicher Körperverletzung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Er muss dem Geschädigten zudem ein Schmerzensgeld in Höhe von 10 000 Euro zahlen, teilte eine Gerichtssprecherin mit.

Osnabrück. Der 36-Jährige soll am 17. Januar seinem ehemaligen Mitarbeiter vor dessen Wohnung in Osnabrück bei einem Handgemenge mit einer Schusswaffe zweimal in den linken Oberschenkel geschossen haben. Als das Opfer zu Boden ging, hatte nach Überzeugung des Gerichts der Angeklagte ihm mit der Pistole auf den Kopf geschlagen. Allerdings stellte das Gericht im Gegensatz zur Anklageschrift keine Tötungsabsicht fest.

Das Opfer war für den Angeklagten als Eisenflechter tätig und hatte dem Betrieb auch Aufträge vermittelt. Bei dem Streit ging es um Unterlagen, von denen der 36-Jährige annahm, dass sie sein früherer Mitarbeiter besaß und die er brauchte, um Forderungen seiner Firma gegen eine Auftraggeberin geltend zu machen.

dpa


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