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Hackerangriff: Uni-Kopierer drucken antisemitische Hetze

Die Universitäten in Bremen und Lüneburg sind wie mehrere andere deutsche Hochschulen Opfer eines Hackerangriffs geworden. Dabei spucken Netzwerk-Drucker und Kopierer wie von Geisterhand antisemitische und rassistische Pamphlete aus.

Lüneburg/Bremen. In der Leuphana Universität in Lüneburg sind am Mittwoch an mindestens einem Drucker entsprechende Pamphlete gefunden worden, wie ein Sprecher am Donnerstag mitteilte. "Bei uns hat es am Mittwoch ähnliche Angriffe gegeben", sagte ein Sprecher der Uni Bremen. Andere Universitäten blieben nach Angaben ihrer Sprecher verschont, so etwa in Göttingen und Osnabrück. Auch an der Leibniz Universität in Hannover gab es laut Sprecherin keine solchen Vorfälle.

Nach einem Bericht des "Hamburger Abendblatts" haben auch die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und die Universität Tübingen derartige Angriffe bestätigt. Die "Washington Post" hatte Ende März über ähnliche Fälle in den USA berichtet. Dort hatte sich ein polizeibekannter, rassistischer Hacker zu den Attacken bekannt und behauptet, er könne landesweit 20 000 Drucker manipulieren.

dpa


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