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Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck. Foto: Robert Habeck

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Atom

Habeck: Gorleben nicht von Endlagersuche ausschließen

Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck (Grüne) hat sich gegen einen Ausschluss Gorlebens bei der Suche nach einem atomaren Endlager ausgesprochen. Es müsse der sicherste Standort identifiziert werden, und er habe erhebliche Zweifel, dass dies der niedersächsische Ort sei.

Kiel. "Dennoch darf Gorleben im gegenwärtigen Verfahrensstadium nicht vorweg allein aus politischen Gründen ausgeschlossen werden. Die Eignung oder Nichteignung muss sich im Rahmen des geforderten ergebnisoffenen Verfahrens zeigen", erklärte der Grünen-Politiker am Sonntag angesichts der Gespräche zwischen Bund und Niedersachsen in Berlin.

Schleswig-Holstein stelle sich der politischen Verantwortung, an einer Lösung in einem nationalen Konsens mitzuwirken. Habeck äußerte Verständnis für die Position der neuen rot-grünen Landesregierung in Hannover, die eine Lastenteilung fordere. "Wir sind im Interesse einer konsensualen Lösung der Gesamtthematik bereit, die Möglichkeit der Verbringung in andere Zwischenlager zu prüfen, und sind bereit, unseren Beitrag zu leisten, dass es zur besten aller unbefriedigenden Lösungen kommt." Allerdings gebe es derzeit keine atomrechtlichen Genehmigungen für eine Einlagerung der in Rede stehenden Castoren aus der Wiederaufarbeitung in Sellafield und La Hague in schleswig-holsteinische Zwischenlager.

dpa


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