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Lebensmittel

"Gutes aus der Heimat" kann Mogelpackung sein

Regionale Produkte halten nicht immer, was sie versprechen: Das geht aus einem bundesweiten Marktcheck bei Eiern, Milch- und Fleischprodukten sowie Obst und Gemüse hervor.

Hannover. Regionalwerbung sei oft unspezifisch oder im schlimmsten Fall sogar irreführend, teilte die Verbraucherzentrale Niedersachsen am Montag mit. Insgesamt wurden stichprobenartig 121 Produkte in Supermärkten, Discountern und Bioläden untersucht. 63 davon waren Lebensmittel mit einem blau-weißen Regionalfenster auf der Verpackung, einer freiwilligen Kennzeichnung mit einheitlichen Vorgaben.

Teilweise wurden dabei mehrere Bundesländer - etwa Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg - zu einer Region zusammengefasst. Weder Großregionen noch weite Transportwege erfüllen den Verbraucherschützern zufolge die Erwartungen von Konsumenten an ein regionales Produkt. Sie fordern bessere gesetzliche Vorgaben auf europäischer und nationaler Ebene sowie Kontrollen und Sanktionen.

Hinweise wie "Gutes aus der Heimat" oder "Das Beste von hier" seien oft nicht nachvollziehbar, hieß es. "Manchmal ist lediglich der Firmensitz oder die Rezeptur regional, während die Zutaten deutlich weiter reisen mussten. Dies ist für Kunden irreführend", sagte die Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen, Britta Schautz.

dpa


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