Navigation:
Kriminalität

Gutachten: IC-Zug in Bremen wurde am 9. Juli beschossen

Ein kriminaltechnisches Gutachten hat bestätigt, dass auf einen Intercity-Zug vor rund zwei Wochen in Bremen geschossen wurde. Die Schüsse stammten aus einer Druckwaffe mit einem Co2-Gasbehälter und einem Kaliber von 4,5 Millimeter, teilte ein Sprecher der Bundespolizei am Donnerstag in Bremen mit.

Bremen. Die Ermittler gehen derzeit nicht von einem gezielten Anschlag auf die Bahn aus, sondern eher von "Zielübungen".

Radio Bremen hatte zuerst über das Gutachten berichtet. Die Kugeln hatten am 9. Juli drei Fenster des Zuges, darunter die Windschutzscheibe, beschädigt. Keines der Geschosse drang ins Zuginnere ein. Zunächst waren eine Stahlkugelschleuder als Tatwaffe oder auch Steinwürfe nicht ausgeschlossen worden. Der Intercity war auf dem Weg von Fehmarn nach Passau. Von den rund 800 Fahrgästen wurde niemand verletzt. Wer die Schüsse abgab, ist unklar. Die Polizei hofft bei der Aufklärung des Vorfalls auf Zeugen.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Die Bahn verspricht, pünktlicher zu werden - schafft sie das?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie