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Notfälle

Güterzug fährt an Bahnübergang beinahe in Kindergruppe

An einem Bahnübergang in Oldenburg sind acht Kinder im Vorschulalter nur knapp einer Katastrophe entgangen und wären fast von einem Zug erfasst worden. Der Übergang war am Mittwoch wegen Wartungsarbeiten vorübergehend außer Betrieb, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Oldenburg. Deshalb regelte ein Streckenposten den Verkehr. Am späten Nachmittag sperrte der Mann die Straße, um einen Personenzug nach Bremen durchzulassen. Daraufhin gab er den Weg für den Verkehr wieder frei. Jedoch näherte sich aus Gegenrichtung ein Güterzug mit über 30 Wagen.

Einige hundert Meter vor dem Bahnübergang erkannten die zwei Lokführer die Gefahr und leiteten eine Vollbremsung ein. Die Kinder im Alter zwischen etwa fünf und sieben Jahren waren da schon auf den Schienen. "Obwohl der Zug zu dem Zeitpunkt nur mit 30 Kilometern pro Stunde unterwegs war, kam er erst hinter dem Übergang zum Stehen", sagte ein Polizeisprecher.

Dank dem warnenden Hupen der Zugführer konnte der Streckenposten rechtzeitig reagieren und alle Passanten von den Schienen scheuchen. Verletzt wurde niemand. Dass die Strecke zu früh geöffnet wurde, lag nach ersten Erkenntnissen der Polizei an der fehlerhaften Kommunikation zwischen Streckenposten und Fahrdienstleiter.

dpa


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