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Ein Frontlader fährt im Atommülllager Asse bei Remlingen durch einen Tunnel.

Ein Frontlader fährt im Atommülllager Asse bei Remlingen durch einen Tunnel. © Ole Spata/Archiv

Atom

Grundstücksbesitzer sperren sich gegen Messungen rund um Asse

Für das Frühjahr geplante Messungen rund um das marode Atomlager Asse (Landkreis Wolfenbüttel) müssen vermutlich verschoben werden. Einzelne Eigentümer würden sich dagegen sperren, dass auf ihren Grundstücken der Untergrund erkundet werde, teilte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) am Donnerstag mit.

Remlingen. Eine Einigung sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar.

Die "Hannoversche Allgemeine" hatte von einem Landwirt berichtet, der die Messwagen nicht auf sein Grundstück lassen will, weil er die Bergung der 126 000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen ablehnt. Insgesamt sind nach BfS-Angaben mehr als 700 Eigentümer von den Messungen betroffen.

Bei den sogenannten 3D-seismischen Messungen werden Schallwellen im Boden erzeugt, die Rückschlüsse auf die Beschaffenheit des Untergrundes zulassen. Die Erkenntnisse sind nach BfS-Angaben wichtig, um bis zum Abschluss der Rückholung Sicherheit für Mensch und Umwelt zu gewährleisten. Der Atommüll soll nach aktuellem Stand frühestens 2033 geborgen werden.

dpa


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