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Landtag

"Grenze des Zumutbaren erreicht": FDP und CDU fordern Wolf-Abschuss

FDP- und CDU-Politiker haben am Mittwoch im niedersächsischen Landtag den Abschuss einer Wölfin in Goldenstedt (Landkreis Diepholz/Vechta) gefordert. Das Tier hatte erstmals Anfang Oktober einen Schutzzaun übersprungen, der nach den Kriterien der "Richtlinie Wolf" errichtet worden war.

Hannover. "Wir kommen an die Grenze des Zumutbaren", sagte CDU-Politiker Ernst-Ingolf Angermann im Plenum. Das Tier verhalte sich nicht mehr artgerecht und müsse deshalb in letzter Konsequenz erschossen werden. Auch die FDP fordert, den Wolf in das Jagdrecht aufzunehmen.

Umweltminister Stefan Wenzel (SPD) möchte das auffällige Tier zunächst mit einem Sender ausstatten lassen. "Eine Entnahme ist das letzte Mittel der Problemlösung", sagte der Umweltminister. Bei allem Verständnis für die Nutztierhalter sei ein Abschuss des Wolfs derzeit Rechtsbruch. Rund 50 Demonstranten mehrerer niedersächsischer Nutztierhalter-Verbände forderten vor dem Landtagsgebäude, den strengen Schutzstatus des Wolfs zu lockern. Nach ihrer Ansicht ist es keine Lösung, den Wolf mit einem Sender zu überwachen.

dpa


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