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Rudi Zimmeck (l), Sprecher des Umweltministeriums in Hannover.

Rudi Zimmeck (l), Sprecher des Umweltministeriums in Hannover. © Sebastian Gollnow/Archiv

Atom

Gorleben: Weitere Fässer mit Atommüll angerostet

Bei der Auslagerung von Fässern mit schwach radioaktivem Atommüll im Abfalllager Gorleben (ALG) sind an weiteren Behältern Rostflecken entdeckt worden. Die Fässer wurden in der vergangenen Woche gefunden, wie der Sprecher des Umweltministeriums in Hannover, Rudi Zimmeck, am Dienstag mitteilte.

Gorleben. "Zwei Fässer weisen im Mantelbereich großflächige Korrosionsstellen auf, die weiteren beiden Fässer zeigen im oberen Mantelbereich eine vollflächige Ablösung von Farbschichten", beschrieb Zimmeck die Schäden. Die Ursachen seien noch nicht bekannt. "Die hohe Luftfeuchtigkeit im Lager ist allerdings ein deutliches Indiz für das Fortschreiten einer Korrosion", erklärte er. Ausgetreten sei offensichtlich nichts. "Nach ersten Erkenntnissen weisen die Fässer keine Kontamination auf", sagte Zimmeck. Das Ministerium als zuständige Aufsichtsbehörde habe angeordnet, dass die Fässer zur weiteren Untersuchung bereitgehalten werden müssen.

Die betroffenen 400-Liter-Fässer seien nicht durchgerostet, betonte Burghard Rosen, Sprecher der Betreibergesellschaft GNS. Eine Gefahr habe zu keiner Zeit bestanden. In den Behältern befinde sich wiederum ein 200-Liter-Fass. Der Zwischenraum sei mit Beton aufgefüllt, so sei der sichere Einschluss gewährleistet.

dpa


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