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Landtag Niedersachsen.

Landtag Niedersachsen. © Julian Stratenschulte/ARCHIV

Atom

Gorleben: Minister dringt auf mehr Überwachung

Nach der Entdeckung von acht angerosteten Fässern im Atom-Abfalllager Gorleben im April wird der Ton des niedersächsischen Umweltministers gegenüber der Betreiberfirma schärfer.

Hannover. Umweltminister Minister Stefan Wenzel (Grüne) kündigte am Dienstag in Hannover an, sein Haus werde alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um eine bessere Überwachung des Lagers notfalls auch gegen den Willen des Betreibers durchzusetzen.

Die Gesellschaft für Nuklear-Service mbH (GNS) müsse rasch für substanziell bessere klimatische Bedingungen in der Lagerhalle sorgen sowie unverzüglich ein Überwachungs- und Inspektionskonzept vorlegen. Denkbar sei etwa der Einsatz von Spezialkameras, um den Abfall besser im Blick zu haben.

Im Sommer 2014 waren feuchte Stellen auf dem Boden der Halle mit schwach radioaktiven Mischabfällen entdeckt worden. Bei Auslagerungsarbeiten im April 2016 waren dann die acht Fässer mit Roststellen aufgefallen. Nach einem vorübergehenden Einlagerungsstopp hatte das Umweltministerium im Mai zugestimmt, dass zwei weitere Container und sechs weitere Fässer in die Halle dürfen. Wenzel verfügte allerdings, dass sie jeweils freistehend aufgestellt werden, damit man sie besser inspizieren kann.

dpa


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