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Erkundungsbergwerk Gorleben wird weitgehend geschlossen.

Erkundungsbergwerk Gorleben wird weitgehend geschlossen. © P. Schulze/Archiv

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Gorleben-Gegner fordern Verfüllung des Atommüll-Erkundungsbergwerks

Vor der Veröffentlichung der Pläne des Bundes für Gorleben machen Atomgegner die Verfüllung des Erkundungsbergwerks zur Bedingung einer bundesweiten Suche nach einem Atommüllendlager.

Lüchow. "Das Salz der Halden muss abgebaut und in die Schachtanlage gebracht werden", sagte Wolfgang Ehmke von der Bürgerinitiative Umweltschutz der dpa in Hannover. Hoffnung, dass die Bundesregierung am Nachmittag entsprechende Pläne bei einem Termin in Lüchow präsentieren werde, habe er jedoch nicht. "Der Bund sucht die billigste Lösung. Doch mit der bloßen Räumung und Aufgabe des Erkundungsbereichs I sind wir nicht einverstanden."

Auch die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt fordert, das Bergwerk zurückzubauen, die Stollen und Schächte mit Salz zu verfüllen und die oberirdischen Anlagen abzubauen, wie Sprecher Jochen Stay sagte. Dies sei unverzichtbar, solle wirklich eine bundesweite Endlagersuche auf einer "weißen Landkarte" starten.

Die Erkundungsarbeiten in Gorleben wurden 2013 gestoppt, weil die Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll neu beginnen soll. Allerdings soll der Salzstock aus Sicht der Bundespolitik offen gehalten werden, falls Gorleben doch als Standort infrage kommt.

Atomkraftgegner befürchten, dass die Bundesregierung Gorleben ungeachtet der neuen Endlagersuche durchsetzen will. "Unser Misstrauen ist groß", betonte Ehmke. Der Salzstock Gorleben wurde mehr als 35 Jahre lang erkundet, dazu sind mehr als 1,6 Milliarden Euro investiert worden.

dpa


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