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Ein Warnhinweis im im atomaren Zwischenlager in Gorleben.

Ein Warnhinweis im im atomaren Zwischenlager in Gorleben. © Julian Stratenschulte/Archiv

Atom

Gorleben: Fass mit schwach radioaktivem Atommüll angerostet

Bei der Auslagerung von Fässern mit schwach radioaktivem Atommüll im Abfalllager Gorleben (ALG) ist an einem der Behälter ein Rostfleck entdeckt worden. "Bei der Vorbereitung einer neuen Charge haben die Mitarbeiter ein vier mal zwei Zentimeter großen Rostfleck im Bodenbereich eines Fasses entdeckt", sagte Jürgen Auer, Sprecher der Betreibergesellschaft GNS.

Gorleben. Das Fass sei nicht durchgerostet. Eine Gefahr habe zu keiner Zeit bestanden, betonte Auer am Freitag. "Auch der anwesende Gutachter des Umweltministeriums konnte keine Kontamination feststellen und bestätigte auch die Integrität des Fasses."

Wegen der Stapeltechnik könne man nur die ersten Reihen der Fässer einsehen, monierte Wolfgang Ehmke von der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. Es sei nur eine Frage der Zeit gewesen, dass in Gorleben wieder rostige Fässer entdeckt würden.

Der 400-Liter-Behälter solle wie geplant mit anderen Fässern in die GNS-Konditionierungseinrichtung nach Duisburg transportiert werden, sagte Auer. Im vergangenen Sommer sei mit dem Abtransport der damals 1300 Fässer begonnen worden. Am Donnerstag hatte die GNS eine entsprechende Pressemitteilung herausgegeben. In dem betroffenen Behälter befinde sich wiederum ein 200-Liter-Fass, hieß es dort. Der Zwischenraum sei mit Beton aufgefüllt, so sei der sichere Einschluss gewährleistet.

Das Umweltministerium habe eine Überprüfung veranlasst, teilte eine Sprecherin mit. Über weitere Maßnahmen auch mit Blick auf die Lagerungskonzepte werde Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) am Montag (4. April) in Hannover informieren.

dpa


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