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Stefan Ludwig .

Stefan Ludwig . © Alexander Prautzsch/ARCHIV

Agrar

Glyphosat im Honig: weitere Untersuchungen angekündigt

Nach dem Fund auffälliger Glyphosat-Rückstände in einer Einzelprobe von Brandenburger Honig hat Verbraucherschutzminister Stefan Ludwig (Linke) weitere Untersuchungen angekündigt.

Potsdam. Erkenntnisse zu weiteren Grenzwertüberschreitungen lägen derzeit zwar nicht vor, sagte Ludwig am Dienstag. "Im Interesse des Verbraucherschutzes werden wir aber noch in diesem Jahr ein Landesprogramm zur Untersuchung von Honig auf Glyphosat durchführen, um hier mehr Klarheit zu bekommen."

Ein Hobby-Imker aus Neuhausen/Spree hatte seinen Kornblumenhonig bereits im Winter auf Verdacht hin untersuchen lassen, nachdem er beobachtet hatte, dass die Felder in seiner Nachbarschaft gespritzt wurden. In zwei Labortests wurden Glyphosat-Rückstände gefunden, die das Hundertfache der erlaubten Höchstmenge von 0,05 mg pro Kilogramm erreichten. Der Imker musste seinen Honig aus dem Verkehr nehmen. Der hohe Gehalt sei vermutlich dadurch entstanden, dass die Bienen auf ein frisch mit Glyphosat behandeltes Feld geflogen seien, erklärte das Ministerium.

dpa


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