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Eine Raupe des Eichenprozessionsspinners.

Eine Raupe des Eichenprozessionsspinners. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/Archiv

Natur

Giftige Raupen bedrohen die Eichenwälder in Niedersachsen

Die Landesforsten sorgen sich um den Erhalt der Eichen in Niedersachsen. Seit mehreren Jahren breitet sich die Schmetterlingsart des Eichenprozessionsspinners verstärkt aus.

Parsau. Sie gefährde den Bestand, teilten die niedersächsischen Landesforsten am Montag mit. "Die Situation ist sehr ernst, auch wenn wir derzeit noch hoffen, dass es in diesem Jahr nicht zu flächigem Absterben der Eichen kommt", sagte der Leiter des zuständigen Forstamtes, Andreas Baderschneider.

Die Schmetterlings-Raupen fressen das Laub der Eichen und können so dafür sorgen, dass ganze Bäume absterben. Besonders betroffen sind die Eichenwäldern nordöstlich von Wolfsburg, die unter der massenhaften Vermehrung der Tiere leiden. Aber auch in anderen Landesteilen breiten sich die Schmetterlinge begünstigt durch die Klimaerwärmung weiter aus. Nach den heißen Sommern und den milden Wintern wird seit 2003 eine verstärkte Vermehrung beobachtet.

Die Prozessionsspinner sind aber nicht nur für die Eichen gefährlich, sondern auch für Menschen nicht ganz harmlos. Die feinen Gifthärchen der Raupen können bei Kontakt zu Hautjucken, Atemnot oder einem allergischen Schock führen.

dpa


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