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Conti-Krisengespräch zu seiner schwächelnden Fabrik in Gifhorn.

Conti-Krisengespräch zu seiner schwächelnden Fabrik in Gifhorn. © Peter Steffen/Archiv

Auto

Gifhorn: Conti und IG Metall vertagen Verhandlungen

Eine Lösung für den kriselnden Conti-Standort Gifhorn ist auch nach den jüngsten Gesprächen zwischen Management und der Industriegewerkschaft IG Metall nicht in Sicht.

Hannover/Gifhorn. Die jüngste Verhandlungsrunde in Hannover ging am Freitagabend ergebnislos zu Ende, teilte Conti mit. "Es ist bedauerlich, dass wir trotz unserer weitreichenden Zugeständnisse heute nicht zu einer Einigung gekommen sind", sagte Matthias Matic, Leiter des Geschäftsbereichs Hydraulische Bremssysteme und Verhandlungsführer von Continental.

Betriebsrat Uwe Szymanowski betonte: "Wir haben sehr zähe und harte Verhandlungen." Conti dürfe das Werk Gifhorn nicht auf Raten sterben lassen. Die Mitarbeiter hätten Conti in den vergangenen Jahren 95 Millionen Euro durch Lohnverzicht und Mehrarbeit erspart. "Dafür haben wir das Versprechen, das Arbeit in Gifhorn organisiert wird; diese Zusage ist scheinbar das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben wurde."

Der Autozulieferer plant den Abbau von rund 700 Arbeitsplätzen bis 2023. Derzeit arbeiten in Gifhorn rund 1500 Beschäftigte und etwa 100 Auszubildende. Die Gewerkschaft fordert Investitionen für die Zukunft des Standortes. Rund 100 Conti-Mitarbeiter hatten am Morgen mit Trillerpfeifen und Transparenten der Sorge um ihren Arbeitsplatz Nachdruck verliehen.

dpa


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