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Geschasster Polizeichef kann Beförderung vergessen

Der nach Belästigungsvorwürfen junger Kolleginnen im letzten Sommer geschasste Wolfsburger Polizeichef kann nicht auf eine Beförderung pochen. Das Verwaltungsgericht Hannover entschied in einem am Mittwoch veröffentlichten Eilbeschluss, dass das Innenministerium den künftig höher eingruppierten Chefposten in Wolfsburg zu Recht neu ausgeschrieben hat.

Wolfsburg. Das Gericht teilte die Einschätzung des Ministeriums, dass die Vorwürfe gegen den Beamten nicht haltlos sind. Außerdem liefen noch strafrechtliche Ermittlungen sowie ein Disziplinarverfahren gegen den Beamten. Weil der Inspektionsleiterposten in Wolfsburg höher besoldet werden sollte, war eine Ausschreibung der Stelle nötig geworden und der damalige Chef hatte sich als einziger beworben.

Außer der jungen Kripo-Chefin in Wolfsburg hatte im vergangenen Sommer auch eine weitere junge Beamtin dem damaligen Inspektionsleiter Distanzlosigkeit und Aufdringlichkeit vorgeworfen. Während die Ermittlungen im Fall der Kripo-Chefin im September eingestellt wurden, wird nach den Vorwürfen der anderen Beamtin weiterhin ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft Braunschweig am Mittwoch mit. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe war der Polizeichef nach Hannover versetzt worden und ist nach Angaben des Gerichts seitdem dienstunfähig erkrankt. Auch deshalb könne das Ministerium die Stelle neu ausschreiben, entschied das Gericht.

dpa


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