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Eine Frau besucht die Ausstellung "Gerhard Glück: Komische Kunst".

Eine Frau besucht die Ausstellung "Gerhard Glück: Komische Kunst". © Peter Steffen/Archiv

Kunst

Gerhard Glück erhält Satire-Preis "Göttinger Elch" 2017

Der Satire-Preis "Göttinger Elch" geht 2017 an Gerhard Glück. Der Zeichner, Maler, Fotograf und Objektemacher werde für sein satirisches Lebenswerk ausgezeichnet, teilte die Stadt Göttingen am Mittwoch mit.

Göttingen. Die Jury würdigte den studierten Grafik-Designer als "einen der ganz Großen der Komischen Kunst". Er sei "ein Spiegelmacher höchst eigenwilligen und einzigartigen Zuschnitts", ein "bildnerischer Verführer", "heimlicher Lehrmeister" und "großartiger Schalk".

Der 1944 in Bad Vilbel in Hessen geborene Glück wurde unter anderem durch Cartoons und Illustrationen für die "Süddeutsche Zeitung", die "Neue Züricher Zeitung" und das Satiremagazin "Eulenspiegel" bekannt. Zudem illustrierte er auch Gedichte unter anderem von Heinz Erhard, Joachim Ringelnatz und Christian Morgenstern.

Der "Göttinger Elch" wird seit 1997 jährlich vergeben. Er ist mit 3333 Euro und einer silbernen Elchbrosche dotiert. Der Name des Preises geht auf einen Zweizeiler des Satirikers F.W. Bernstein zurück: "Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche." Frühere Preisträger sind unter anderem Emil Steinberger, Otto Waalkes, Olli Dittrich, Georg Schramm und zuletzt Max Goldt. Gerhard Glück wird den Preis am 15. Januar 2017 in Göttingen entgegen nehmen. 

dpa


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