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Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe.

Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe. © Peter Steffen/Archiv

Auto

Gelöschte VW-Daten erschweren Ermittlungen nicht

Die bei Volkswagen kurz vor dem Auffliegen der Abgas-Affäre verschwundenen Daten sind laut Staatsanwaltschaft bisher kein offensichtliches Hindernis für die Strafverfolgung.

Braunschweig. "Wir sind im Moment relativ hoffnungsfroh, dass das unsere Ermittlungen nicht erschweren wird", sagte Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe am Donnerstag. "Wir gehen im Moment davon aus, dass wir keinen maßgeblichen Verlust erlitten haben." Die Dimension des Datenverlustes lasse sich unter anderem daher abschätzen, weil ein Teil der verschwundenen Informationen inzwischen zurückgegeben worden sei. Ziehe sagte, Zeugenaussagen und eigene Ermittlungsergebnisse der Strafverfolger hätten den Fakt der Datenlöschung zutage gefördert.

Als Ergebnis leitete die Behörde gegen einen VW-Mitarbeiter ein neues Ermittlungsverfahren ein. Dabei geht es Ziehes Angaben zufolge um den Anfangsverdacht der Urkundenunterdrückung und der versuchten Strafvereitelung. Darüber hatten zuerst NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" berichtet.

dpa


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