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Geldgeber für Präventionsstelle gegen Salafismus gesucht

Nach der Absage des Bundes sind Stadt und Caritas Hildesheim auf der Suche nach einem Geldgeber für eine örtliche Präventionsstelle gegen radikalen Islamismus.

Hildesheim. Der Antrag auf Förderung im Rahmen des Bundesprogrammes "Demokratie leben" sei abgelehnt worden, sagte Caritas-Planer Jörg Piprek der dpa. Darüber hatte zunächst die "Hildesheimer Allgemeine Zeitung" berichtet. Hildesheim gilt als Schwerpunkt der Salafisten-Szene. Der "Deutschsprachige Islamkreis Hildesheim" und die dazu gehörende Moschee, wo der Hassprediger Abu Walaa auftrat, wurden verboten.

Die Caritas hatte für das Projekt 260 000 Euro bis zum Jahr 2019 beim Bund beantragt, rund 80 Prozent der geplanten Gesamtinvestition. Die übrige Summe wollte die Stadt finanzieren. Nach den Plänen sollten Multiplikatoren etwa von muslimischen Gemeinden weitergebildet und Schulen und Kitas in ihrer Präventionsarbeit unterstützt werden. Die Hildesheimer Pläne seien mit der zentralen Präventionsstelle gegen islamistische Radikalisierung in Niedersachsen abgestimmt worden, sagte Piprek. "Wir wollen keine Doppelstrukturen schaffen."

dpa


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